Meter für Meter höher: Rüdiger Straub ist begeisterter Kletterer
Meter für Meter höher: Rüdiger Straub ist begeisterter Kletterer
2015-01-15 20:41

Meter für Meter höher: Rüdiger Straub ist begeisterter Kletterer

Zum Klettern bin ich vor gut 15 Jahren gekommen. Ich hatte meinen Freund Charles in Österreich besucht, er nahm mich mit auf den Hochstuhl in den österreichisch-slowenischen Karawanken. Die Stille, Einsamkeit und Weite, der imposante, zerklüftete Fels, die Abhänge, Scharten, Kamine und Zinnen im massiven Stein beeindruckten mich. So kraxelten wir erstmals, bereits gesichert mit Gurt und Karabinern, einen recht leichten Klettersteig empor.

Seitdem sind wir mindestens einmal im Jahr gemeinsam in den Bergen unterwegs, mit den Jahren stiegen die Herausforderungen an Berg und Körper. Das Gefühl, vor einer Felswand zu stehen, die von unten unglaublich hoch und für ein Nordlicht wohl unbezwingbar erscheint, dann die ersten Meter am Fels; das sichere Gefühl, seinem Körper in Physis und Psyche vertrauen zu können – ich liebe es. Meter für Meter geht es höher, je nach Kategorie des Steigs noch mit den Füßen, oft aber auch nur mit Armkraft, dabei stets mit garantierten Tiefblicken. Meine Höhenangst, die ich früher tatsächlich hatte, ist weg. Problemlos kann ich mich heute auch in großer Höhe in die Sicherung hängen und dem Material vertrauen. Und ich weiß, dass man auch auf einem Quadratzentimeter noch Halt findet.

Die schöne Nebenwirkung, neben der körperlichen Fitness von Händen, Fingern, Armen und Beinen sowie einer insgesamt guten Beweglichkeit: Bei keinem anderen Sport gelingt es so gut abzuschalten. In einem recht schwierigen Klettersteig wie dem am Fallbach-Wasserfall im Maltatal oder dem Sport-Klettersteig Adrenalin in den Lienzer Dolomiten konzentriert sich alles auf den nächsten Meter, die nächste Passage. Die im Hochgebirge oft üblichen langen Zu- und Abstiege über Stock und Stein sind oft meditativ; ganze Stunden verschwinden im Nichts. Gerne gebe ich Anfängern Tipps, zur Ausrüstung und zur ersten einfachen Tour. Der Rest kommt automatisch.

Rüdiger Straub

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